Exklusive Einblicke bei Wiesn-Besuch

Schuljahr:

Was hat eine Bedienung eigentlich in ihrer Tasche? Was ist der Hirschen? Und warum hängen Pflanzen im Festzelt? Bei einer Wiesn-Führung lernte die 3a viel Neues.

Gemeinsam mit den zahlreichen ersten Gästen des Tages startete die 3a ihre Führung am Haupteingang des Oktoberfestes. Nach einer kurzen, historischen Einführung ging es direkt zu einem kulinarischen Highlight: dem Steckerlfischstand. Dort duftete es herrlich, aber war es auch sehr heiß.

Im Hofbräuzelt wunderten sich die Kinder über die Pflanzen an der Decke. Der Guide Frau Stadler klärte auf, dass das Hopfen ist. Neben Malz und Wasser die dritte Zutat für Bier. Das gab es natürlich nicht für die Kinder, aber dafür zeigte Frau Stadler, wie die Gäste auf den Bänken tanzen. Im Augustiner-Zelt sahen die Kinder, wie Bier aus dem Hirschen gezapft wurde. Der Hirschen ist ein Holzfass und in Gebrauch auf der Wiesn einmalig.

Überall begegnete die Klasse sehr freundlichen Menschen. Zwei Bedienungen etwas erzählten bereitwillig, wie viele Mass sie tragen können (10 bis 12), wie lange sie arbeiten (10 bis 23 Uhr) und was sie in ihren Taschen haben: Pflaster, Handy und eine Trillerpfeife, um sich bei Gedränge bemerkbar machen zu können.

Die 18 Meter hohe Bavaria, in deren Kopf die ganze Klasse passen würde, beeindruckte sehr. Für Spaß sorgte der Vogel-Jakob. Ein Kind erriet sogar einen Vogel und bekam dafür eine Pfeife geschenkt.

Die Fahrgeschäfte waren natürlich das Beste. Eifrig wurde diskutiert, wo man beim nächsten Besuch mitfahren möchte.

Es war ein rundum gelungener Besuch. Einen großen Dank an Frau Stadler, die die 3a mit Witz und Geduld begeisterte und sicher durchs Gedränge führte.